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Die Erfassung der Lernausgangslage
des Kindes ist der Beginn einer erfolgreichen Lernförderung
oder Lerntherapie.
- Wie arbeitet das Kind?
- Wo sind seine individuellen Stärken, wo liegen die
Schwächen?
- Wo sind die Problemschwerpunkte?
- Welche Bedingungen beeinflussen sein Lernen?
Die Förderung
des Kindes und seiner Stärken steht im Mittelpunkt der
Förderdiagnostik. Sie unterscheidet sich eindeutig von
der herkömmlichen Leistungsdiagnostik, die durch Vergleiche
und Ermittlung von messbaren Werten sich der Norm anzunähern
versucht.
Die individuelle Förderdiagnostik orientiert sich am
einzelnen Schüler. Seine persönliche Geschichte,
seine Lernbiographie und seine aktuellen Probleme sind gleichermaßen
wichtig. Um bei den förderdiagnostischen Verfahren zu
einer realistischen Auswertung zu gelangen, ist die Berücksichtigung
der Lernausgangslage von immenser Bedeutung. So hat z.B. die
Qualität der Fehler eine weit aus höhere Ausssagekraft,
als deren Anzahl (z.B. bei der Rechtschreibung).
Wie die nächsten Schritte der Entwicklung
für das Kind aussehen können, hängt entscheidet
vom Ergenbnis einer guten Förderdiagnostik
ab.
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