| Ganzheitliche
Lernförderung oder integrative Lerntherapie orientiert
sich am Lernenden.
Sie geschieht zu allererst durch persönliche
Gespräche. Um jedes Kind
individuell fördern zu können, bedarf es einer ausführlichen
Diagnostik und Anamnese,
in der die Schwierigkeiten, aber auch die Stärken ermittelt
werden. So können Ressourcen wieder
aktiviert und mit den Stärken des Kindes die Schwächen
kompensiert werden. Daran schließt sich die Entwicklung
eines individuellen Förderkonzeptes
an, welches die Fähigkeiten des Kindes
hervorhebt und das familiäre und
schulische Umfeld mit einbezieht.
Lern- und Leistungsstörungen sind
als komplexes System zu begreifen. Soziale,
psychologische, medizinische
und pädagogische Ursachen sollten nicht
voneinander isoliert und unabhängig betrachtet, sondern
in ihrem inneren Zusammenhang analysiert und verstanden werden.
Diese komplexen Zusammenhänge
bei Lern- und Leistungsstörungen machen eine ganzheitliche
und systemische Sicht in
Diagnostik und Therapie erforderlich.
Mein 5-facher
Therapieansatz:
1. ganzheitlich
Analyse des aktuellen Lern- und Leistungsproblems unter Berücksichtigung
der Entwicklungsgeschichte des Kindes (bezogen auf Sprache,
Wahrnehmung und Bewegung).
2. systemisch
Das Geflecht sozialer Beziehungen in Familie, Schule und Gesellschaft
ist komplex. Hier entstehen Konflikte oder konflikthafte Erwartungen
(z.B. zwischen dem Kind und seinen Eltern, Lehrern, Geschwistern
etc.), die das Lern- und Leistungsvermögen beeinflussen.
Diese Zusamenhänge sichtbar zu machen und gemeinsam nach
Lösungen zu suchen ist Bestandteil der Gespräche
mit Ihnen als Eltern und anderen Personen des sozialen Umfeldes.
3. individuell
Obwohl bei jedem Kind die Symptomatik für eine lerntherapeutische
Behandung gleich sein kann, so benötigt doch ein impulsives
und durch familiäre Konflikte belastetes Kind einen anderen
Rahmen, als ein ängstliches Kind, dass in seiner Entwicklung
verzögert ist und mit Wahrnehmungsstörungen lebt.
4. ressourcenorientiert
Gerade die Ausrichtung auf die eigenen Fähigkeiten und
Kompetenzen ist der Schlüssel zum Erfolg in der Lerntherapie.
Den blockierten Lernprozess wieder in Gang bringen um Lernerfolge
zu erzielen, ist deshalb hilfreich. Die Stärken entdecken
und die Schwächen kompensieren, um neues Selbstvertrauen
zu entwickeln.
5. lösungsorientiert
Das Kind wird aktiv in den Prozess mit eingebunden, Wege aus
der schwierig gewordenen Lernsituation zu finden. Hier nutzen
wir die erstaunliche Fähigkeit des Kindes, das seine
Situation oft sehr realistisch einschätzen kann. So können
im Rahmen lösungsorientierter Gespräche mit Eltern,
Lehrern etc. Wege und Möglichkeiten entwickelt werden,
die dem Kind beim Erwerb neuer Lernstrukturen weiterhelfen.
Ziele der Lerntherapie sind:
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das Selbstwertgefühl
und das Selbstvertrauen zu stärken |
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die natürlichen Fähigkeiten
und Begabungen zu unterstützen |
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in kleinen Schritten zu ermutigen und
die Lust am Lernen neu zu wecken |
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angemessener Umgang mit den Schwierigkeiten
und /oder den eigenen Schwächen |
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die Stabilisierung einer positiven Lernstruktur
und Lernorganisation |
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die Wiederherstellung der Lern- und
Leistungsbereitschaft |
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Erweiterung von Problemlösekompetenzen |
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individuelle Lernstrategien zu erarbeiten |
| um dann... |
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systematisch die individuellen Wissens-
und Lerndefizite aufzuarbeiten |
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die Lernvoraussetzungen durch gezieltes
Training der Basisfertigkeiten (z.B. bei ADHS) zu verbessern |
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die Wahrnehmung und Koordination zu
fördern |
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Konzentrationsübungen gezielt anzuwenden |
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Merk- und Gedächtnistraining anzuwenden |
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ressourcenorientiertes Arbeiten zu lernen |
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Entspannungstraining und Bewegungsübungen
einzusetzen |
mit dem Ergebnis:
=
...Fortschritte im Lernen zu erzielen und den Alltag in der
Famile auf Dauer zu erleichtern.
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